Vulkans Bárðarbunga stösst Lava aus

Vulkans Bárðarbunga stösst Lava aus

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Bárðarbunga Vulkaneruption

Derzeit tritt aus einem anderthalb Kilometer langem Spalt im Nordosten des Vulkans Bárðarbunga Lava aus und schießt an einigen Stellen 70 m hoch. Das Spektakel spielt sich fünf Kilometer vom Rand des Vatnajökull-Gletschers in einem alten Riss im Lavafeld „Holuhraun“ ab. Ganze 3,5 km ist der Lavastrom lang, einige Meter dick und 1,5 km breit.

Da eine Vulkaneruption nicht auszuschließen ist, haben die offiziellen Stellen das Gebiet hinter dem Gletscher evakuiert. Von den Sicherheitsmaßnahmen waren auch annähernd siebzig Urlauber betroffen. Der Vatnajökull-Gletscher befindet sich am Gipfel des Vulkans Bárðarbunga, an dem seit Samstag tausende Erdbeben gemessen worden waren. Es wurde aber keinerlei Asche in den Luftregionen festgestellt. Am Vulkan Bardabunga spritzt schon seit Sonntag aus einer Felsspalte im Norden Lava aus dem Boden. Der Bereich ist nicht von Gletschereis bedeckt. Folglich ist es recht unwahrscheinlich, dass Aschewolken entstehen, die sich auf große Bereiche auswirken. Mit Freitag kam es außerdem immer wieder zu Dampfstößen.

Bárðarbunga

Bárðarbunga

Der Bárðarbunga gehört zu den 30 aktiven Vulkanen Islands und ist einer der größten Vulkane weltweit. In der Mitte des Bardabunga gibt es einen siebenhundert Meter tiefen und im Durchmesser mehrere Kilometer weiten Trichter. Er wird von hunderte Meter dickem Gletschereis bedeckt.

Glücklicherweise erreichte das Magma erst fünf Kilometer hinter dem Ende des Gletschers die Oberfläche. Das gefahrvollste Szenario wurde damit vermieden: Die Interaktion des Magmas mit Eis. Mit explosionsähnlich verdampfenden Eismassen im Magma entseht viel Asche, die in die Atmosphäre geschleudert wird.

Vorausgesetzt, dass der Magmadruck im Bárdarbunga nicht weiter steigt sind Aschewolken wie 2010 am Eyjafjallajökull damit zumindest vorerst unmöglich.

Wie das zuständige isländische Krisenzentrum meldet ist bis jetzt nur Lava ausgetreten. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass größere Ausbrüche in den nächsten Tagen auch Aschewolken verursachen können, die Schwierigkeiten im Luftverkehr verursachen würden.

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